Was Think Tanks von der CIA lernen können

Politikberatung — By on 31. August 2010 8:05 am

Think Tanker, die Politikberatung betreiben, stehen oft vor der schwierigen Aufgabe, unterschiedliche Hypothesen über Ursache und Wirkung unterschiedlicher politischer Prozesse abwägen zu müssen. Welche der befragten Quelle hat Recht? Wo besteht tatsächlich ein kausaler Zusammenhang?

[aartikel]0300072643:right[/aartikel] Auch Geheimdienstler haben mit diesem Problem zu kämpfen und es lohnt sich, einen Blick auf die Analysten aus der Intelligence-Community zu werfen und von ihnen zu lernen. Denn auch wenn Geheimdienstler wie die meisten Menschen vor allem auf den gesunden Menschenverstand vertrauen, haben sie doch ein paar Tricks auf Lager.

Einer davon ist die “Analysis of Competing Hypothesis” (ACH), die auf einer systematischen Überprüfung der verschiedenen Hypothesen beruht. In Situationen, in denen es keine Gewissheit über Ursache und Wirkung gibt, hilft ACH bei der Identifizierung von wahrscheinlichen Zusammenhängen und der Eliminierung von unwahrscheinlichen Erklärungen.

Entwickelt wurde ACH in den 1970er Jahren von der CIA, inzwischen hat ein ehemaliger Softwareingenieur der CIA jedoch auch eine Webseite ins Internet gestellt, auf der kostenlos eine ACH-Software heruntergeladen werdem kann.

Ein Blick auf die Webseite lohnt, denn das Video unten zeigt, dass die Grundidee von ACH relativ simpel. Was meinen Sie: können solche Methoden und Instrumente auch bei der Politikberatung erfolgreich eingesetzt werden?

Foto: theilr, Rubic Cube, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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