Think Tanks: zu langweilig für’s TV?
Nachrichten — By Daniel Florian on 2. August 2010 17:02 pmGestern startete in den USA die neue Serie “Rubicon”. In dem von AMC produzierten Drama geht es um eine wilde Verschwörungsgeschichte und die geheimnisvolle “vierte Macht”, eine Geheimgesellschaft, die die amerikanische Politik manipuliert:
The show is a conspiracy thriller starring James Badge Dale (who earlier this year headlined HBO’s The Pacific) as an analyst at a New York City-based federal intelligence agency who is thrown into a story where nothing is as it appears to be.
Und was hat das mit Think Tanks zu tun? James Badge Dale, die Hauptfigur der Serie, war im ursprünglichen Drehbuch zunächst als Mitarbeiter eines Think Tanks geplant – erst später wurde aus dem fiktiven Think Tank “American Policy Institute” (dem Arbeitgeber von Dale) der Geheimdienst “American Policy Institute”.
Den Grund erläutert der Produzent der Serie, Henry Bromell, in der New York Times: “People think in think tanks,†so Bromell treffend. “And some of the topics that they’re dealing with are very interesting. But it’s very dry and very abstract.â€
Damit ist es also amtlich – James Bond wird sich auch in Zukunft nicht den Rang von einem x-beliebigen policy wonk in einer der tausenden von Denkfabriken auf der Welt ablaufen lassen. Welcher Student sich also noch Hoffnungen auf ein schillerndes Leben als Politikberater machte, wird hiermit bitter enttäuscht …
Foto: crimsong19, Rubicon, Lizenz: CC BY 2.0 / Hat tip: Think Tanked
Tags: Medien

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