Friedrich-Ebert-Stiftung sendet auf YouTube

Medien — By on 26. December 2008 15:11 pm

Bereits im Mai diesen Jahres habe ich über die Vorteile von Online-Videos für die Öffentlichkeitsarbeit von Think Tanks geschrieben. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat nun eine Reihe von Videos zur Konferenz “Krieg und Frieden im Jahre 2020″ erstellt, die über YouTube abrufbar sind.

Die Konferenz stellte zwei verschiedene Szenarien für die globale Entwicklung bis zum Jahr 2020 vor – ein pessimistisches und ein optimistisches – und skizzierte Erfolgsbedingungen für eine friedliche Entwicklung. Vorgestellt wurden die einzelnen Szenarien relatitätsnah durch den Deutschlandradio-Reporter Bernd Hörnle als “Nachrichtensprecher”.

Bislang scheint die Einbeziehung von YouTube jedoch nur isoliert zu erfolgen: nur vier Videos sind über den YouTube-Channel FesEpol abrufbar – eine zentrale Sammelstelle für die gesamte Videothek der FES ist noch nicht erstellt worden. Amerikanische Denkfabriken wie Brookings oder Heritage sind da schon weiter. Beide Institute haben aufwendig gestaltete und gepflegte Videokanäle auf YouTube. Und auch in anderer Hinsicht ist das YouTube-Experiment der Ebert-Stiftung noch etwas zaghaft: die Einbettungsfunktion für die Videos ist deaktiviert (so dass ich die Videos hier nicht zeigen kann) – schade, denn die Videos sind durchaus sehenswert!

Foto: Thomas van de Weerd, via flickr. Lizenz: CC

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