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	<title>Comments on: ATTAC ruft zum Boykott der Bertelsmann Stiftung auf</title>
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	<description>News-Blog und Think-Tank-Verzeichnis</description>
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		<title>By: Daniel Florian</title>
		<link>http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/10/29/attac-ruft-zum-boykott-der-bertelsmann-stiftung-auf/comment-page-1/#comment-5989</link>
		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 12:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>In einer Hinsich gebe ich Ihnen Recht: die Vorbehalte gegenÃ¼ber der Stiftung haben inzwischen ein AusmaÃŸ erreicht, dass der Protest gegen die Stiftung nicht mehr einfach &quot;ausgesessen&quot; werden kann, deswegen schreibe ich in diesem Blog ja auch darÃ¼ber. Bislang hatte die Bertelsmann Stiftung jedoch keine Anstalten gemacht, auf ihre Kritiker zu reagieren, deswegen sehe ich eben auch keine &quot;NervositÃ¤t&quot; in GÃ¼tersloh. Ich vermute, dass die Stiftung derzeit prÃ¼ft, wie sie dieser Kritik entgegentreten soll.

Auch in einem zweiten Punkt gebe ich Ihnen Recht: die Probleme der Bertelsmann Stiftung scheinen mir in erster Linie hausgemacht, sieht man sich etwa die internen Querelen beim RÃ¼cktritt Mefferts oder die kÃ¼rzliche &lt;a href=&quot;http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/10/31/bertelsmann-stiftung-trennt-sich-von-werner-weidenfeld/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;â€žSpesen-AffÃ¤reâ€œ um Werner Weidenfeld&lt;/a&gt; an.

Die Fundamentalkritik von ATTAC teile ich jedoch nicht. Die Bertelsmann Stiftung ist kein verlÃ¤ngerter Arm der Bertelsmann AG. SelbstverstÃ¤ndlich teilen beide Organisationen dieselben Werte: die Stiftung ist als Unternehmensstiftung den Werten des GrÃ¼nders Reinhard Mohn verpflichtet. Eine Strategie, gleichsam die ganze Nation auf â€žBertelsmann-Linieâ€œ zu bringen, gibt es dennoch nicht. &lt;a href=&quot;http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/08/22/bertelsmann-stifung-beschaftigt-mitarbeiterin-im-gesundheitsministerium/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Und auch dass die Bertelsmann Stiftung fÃ¼r â€œWettbewerb , Ã–konomisierung und Privatisierungâ€ stehe, ist kein SÃ¼ndenfall der Politikberatung. SchlieÃŸlich sind kostengÃ¼nstige und effiziente Sozialsysteme ein legitimes Ziel der Verwaltung.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Hinsich gebe ich Ihnen Recht: die Vorbehalte gegenÃ¼ber der Stiftung haben inzwischen ein AusmaÃŸ erreicht, dass der Protest gegen die Stiftung nicht mehr einfach &#8220;ausgesessen&#8221; werden kann, deswegen schreibe ich in diesem Blog ja auch darÃ¼ber. Bislang hatte die Bertelsmann Stiftung jedoch keine Anstalten gemacht, auf ihre Kritiker zu reagieren, deswegen sehe ich eben auch keine &#8220;NervositÃ¤t&#8221; in GÃ¼tersloh. Ich vermute, dass die Stiftung derzeit prÃ¼ft, wie sie dieser Kritik entgegentreten soll.</p>
<p>Auch in einem zweiten Punkt gebe ich Ihnen Recht: die Probleme der Bertelsmann Stiftung scheinen mir in erster Linie hausgemacht, sieht man sich etwa die internen Querelen beim RÃ¼cktritt Mefferts oder die kÃ¼rzliche <a href="http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/10/31/bertelsmann-stiftung-trennt-sich-von-werner-weidenfeld/" rel="nofollow">â€žSpesen-AffÃ¤reâ€œ um Werner Weidenfeld</a> an.</p>
<p>Die Fundamentalkritik von ATTAC teile ich jedoch nicht. Die Bertelsmann Stiftung ist kein verlÃ¤ngerter Arm der Bertelsmann AG. SelbstverstÃ¤ndlich teilen beide Organisationen dieselben Werte: die Stiftung ist als Unternehmensstiftung den Werten des GrÃ¼nders Reinhard Mohn verpflichtet. Eine Strategie, gleichsam die ganze Nation auf â€žBertelsmann-Linieâ€œ zu bringen, gibt es dennoch nicht. <a href="http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/08/22/bertelsmann-stifung-beschaftigt-mitarbeiterin-im-gesundheitsministerium/" rel="nofollow">Und auch dass die Bertelsmann Stiftung fÃ¼r â€œWettbewerb , Ã–konomisierung und Privatisierungâ€ stehe, ist kein SÃ¼ndenfall der Politikberatung. SchlieÃŸlich sind kostengÃ¼nstige und effiziente Sozialsysteme ein legitimes Ziel der Verwaltung.</a></p>
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		<title>By: Steffen Roski</title>
		<link>http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/10/29/attac-ruft-zum-boykott-der-bertelsmann-stiftung-auf/comment-page-1/#comment-5945</link>
		<dc:creator>Steffen Roski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 19:51:36 +0000</pubDate>
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		<description>Sie werden nachvollziehen kÃ¶nnen, dass ich ihre Interpretation nicht teile. &quot;NervositÃ¤t&quot; bei Bertelsmann besteht in zweierlei Hinsicht: Einmal  gibt es - in der Elite durchaus Ã¼blich - auch bei Bertelsmann FraktionskÃ¤mpfe. Kernfrage: &quot;Wie soll der Konzern kÃ¼nftig &#039;aufgestellt&#039; werden?&quot; Dann sollten sie die Breitenwirkung von Attac nicht unterschÃ¤tzen. Die zivilgesellschaftlichen &#039;TÃ¼rÃ¶ffner&#039; der Bertelsmann Stiftung werden sich kÃ¼nftig zweimal Ã¼berlegen, ob sie sich noch weiter dafÃ¼r hergeben, die ihnen von der Stiftung (und dem Konzern!) zugedachte Rolle zu spielen. Boykottieren diese Akteure Bertelsmann, bleibt - allgemeinhin sichtbar - das stehen, was die Stiftung tatsÃ¤chlich kennzeichnet: nÃ¤mlich eine von Steuergeld begÃ¼nstgte Lobby-Organisation zu sein, die dem hinter ihr stehenden Kapital den Weg bahnt, um immer weitere gesellschaftliche Bereiche demokratischer Kontrolle zu entziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie werden nachvollziehen kÃ¶nnen, dass ich ihre Interpretation nicht teile. &#8220;NervositÃ¤t&#8221; bei Bertelsmann besteht in zweierlei Hinsicht: Einmal  gibt es &#8211; in der Elite durchaus Ã¼blich &#8211; auch bei Bertelsmann FraktionskÃ¤mpfe. Kernfrage: &#8220;Wie soll der Konzern kÃ¼nftig &#8216;aufgestellt&#8217; werden?&#8221; Dann sollten sie die Breitenwirkung von Attac nicht unterschÃ¤tzen. Die zivilgesellschaftlichen &#8216;TÃ¼rÃ¶ffner&#8217; der Bertelsmann Stiftung werden sich kÃ¼nftig zweimal Ã¼berlegen, ob sie sich noch weiter dafÃ¼r hergeben, die ihnen von der Stiftung (und dem Konzern!) zugedachte Rolle zu spielen. Boykottieren diese Akteure Bertelsmann, bleibt &#8211; allgemeinhin sichtbar &#8211; das stehen, was die Stiftung tatsÃ¤chlich kennzeichnet: nÃ¤mlich eine von Steuergeld begÃ¼nstgte Lobby-Organisation zu sein, die dem hinter ihr stehenden Kapital den Weg bahnt, um immer weitere gesellschaftliche Bereiche demokratischer Kontrolle zu entziehen.</p>
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