DIW eröffnet Dependance in Washington, D.C.
Ausland, Nachrichten — By Daniel Florian on 26. October 2007 15:28 pmLange hatte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) still gehalten – nun ist es öffentlich: als eine der ersten deutschen Denkfabriken eröffnete das DIW am Montag eine Dependence in der amerikanischen Hauptstadt Washington, D. C. Bislang sind vor allen Dingen die politischen Stiftungen auch im Ausland mit eigenen Büros vertreten, die anderen großen (und zumeist staatlich finanzierten) Denkfabriken operieren nur in Deutschland.
Rechtlich ist das DIW DC ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die eng mit der Georgetown University verbunden ist. Mit dem Sprung über den Atlantik führt der Direktor des DIW, Klaus Zimmermann, seine Strategie der Internationalisierung fort, die er bereits in einem von mir geführten Handelsblatt-Interview im April des vergangenen Jahres angekündigt hat. Bei der Eröffnungsveranstaltung sprachen der deutsche Botschafter in den USA, Klaus Scharioth, sowie der Vorsitzende des US-Sachverständigenrats und Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Edward Lazear.
Leiterin der Einrichtung ist Amelie Constant, die an der Georgetown University lehrt und auch Stellvertretende Programmdirektorin des Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) ist. Zimmermann ist auch Direktor des IZA.


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