<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Comments on: Beauty-Contest der Wirtschaftsforscher</title>
	<atom:link href="http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/06/09/beauty-contest-der-wirtschaftsforscher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/06/09/beauty-contest-der-wirtschaftsforscher/</link>
	<description>Der News-Blog des Think Tank Directory</description>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 13:52:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6</generator>
		<item>
		<title>By: Nico Koppo</title>
		<link>http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/06/09/beauty-contest-der-wirtschaftsforscher/#comment-293</link>
		<dc:creator>Nico Koppo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 20:08:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/06/09/beauty-contest-der-wirtschaftsforscher/#comment-293</guid>
		<description>Beim Kampf um mediale Aufmerksamkeit greifen sozialwissenschaftlich Interessierte schnell und, wie sich meist erst später herausstellt, zuweilen auch etwas unbedacht zu Termini wie Wandel, Veränderung oder Transformation. Angesichts der derzeit auf dem Feld der wirtschaftswisenschaftlichen Politikberatung zu beobachtenden Entwicklungen scheint der Gebrauch dieser Bezeichnungen jedoch gerechtfertigt. Allerdings muss davor gewarnt werden, aus den derzeit verfügbaren Informationen vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Zwar ist es richtig, dass die jährlich veranschlagten 1,3 Millionen Euro eine beträchtliche Summe sind, diese wurde jedoch auch im Rahmen der bisherigen GD (Gemeinschaftsdiagnose) unter den BIS ENDE 2006 beteiligten SECHS Instituten aufgeteilt. In den Medien wurde diese Einrichtungen oft als "führend" bezeichnet, es handelt(e) sich um DIW, IfW, Ifo, RWI, IWH und HWWA. Das HWWA ist seit Ende 2006 aufgelöst, das Nachfolgeinstitut HWWI verfügt über beträchtlich weniger Mitarbeiter und einen weitaus geringeren Etat und nimmt nicht an der Auschreibung teil. Ob von diesem Auftrag angesichts der pro Institut zu erwartenden 300 000 € in kurzer Sicht tatsächlich ganze Abteilungen der Wifo-Institute bedroht sind, darf bezweifelt werden. Der Auftrag der Bundesregierung soll an VIER Institute gehen, wobei die Bildung der oben angesprochenen Konsortien zulässig ist. Besondere Aufnerksamkeit verdient neben der Teilnahme internationaler Bewerber die Bewerbung des ZEW sowie die gleichberechtigte  Auschreibungsteilnahme von IMK und IW. Letztlich verschwimmen die Grenzen zwischen traditioneller Wirtschaftsforschung und advokatischen Instituten, von weiteren strukturellen Folgewirkungen im Verhältnis zw. Wisenschaft und Politik ist daher auszugehen (vgl. zur Thematik auch meinen Kommentar in der Diskussion um Benedikt Langs Netzwerkanalyse).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Kampf um mediale Aufmerksamkeit greifen sozialwissenschaftlich Interessierte schnell und, wie sich meist erst später herausstellt, zuweilen auch etwas unbedacht zu Termini wie Wandel, Veränderung oder Transformation. Angesichts der derzeit auf dem Feld der wirtschaftswisenschaftlichen Politikberatung zu beobachtenden Entwicklungen scheint der Gebrauch dieser Bezeichnungen jedoch gerechtfertigt. Allerdings muss davor gewarnt werden, aus den derzeit verfügbaren Informationen vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Zwar ist es richtig, dass die jährlich veranschlagten 1,3 Millionen Euro eine beträchtliche Summe sind, diese wurde jedoch auch im Rahmen der bisherigen GD (Gemeinschaftsdiagnose) unter den BIS ENDE 2006 beteiligten SECHS Instituten aufgeteilt. In den Medien wurde diese Einrichtungen oft als &#8220;führend&#8221; bezeichnet, es handelt(e) sich um DIW, IfW, Ifo, RWI, IWH und HWWA. Das HWWA ist seit Ende 2006 aufgelöst, das Nachfolgeinstitut HWWI verfügt über beträchtlich weniger Mitarbeiter und einen weitaus geringeren Etat und nimmt nicht an der Auschreibung teil. Ob von diesem Auftrag angesichts der pro Institut zu erwartenden 300 000 € in kurzer Sicht tatsächlich ganze Abteilungen der Wifo-Institute bedroht sind, darf bezweifelt werden. Der Auftrag der Bundesregierung soll an VIER Institute gehen, wobei die Bildung der oben angesprochenen Konsortien zulässig ist. Besondere Aufnerksamkeit verdient neben der Teilnahme internationaler Bewerber die Bewerbung des ZEW sowie die gleichberechtigte  Auschreibungsteilnahme von IMK und IW. Letztlich verschwimmen die Grenzen zwischen traditioneller Wirtschaftsforschung und advokatischen Instituten, von weiteren strukturellen Folgewirkungen im Verhältnis zw. Wisenschaft und Politik ist daher auszugehen (vgl. zur Thematik auch meinen Kommentar in der Diskussion um Benedikt Langs Netzwerkanalyse).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
