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	<title>Comments on: Benedikt Lang: Netzwerkanalyse deutscher Think Tanks</title>
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	<description>News-Blog und Think-Tank-Verzeichnis</description>
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		<title>By: nk</title>
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		<dc:creator>nk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 May 2007 16:26:16 +0000</pubDate>
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		<description>Wirtschaftswissenschaft ist eine politisierte Arena, in der MehrperspektivitÃ¤t und politische LÃ¶sungsvielfalt durch verschiedene wissenschaftlich generierte, belegte und getestete Beratungsergebnisse gesichert werden sollte (&quot;audiatur et altera pars&quot;). Zwar kann man nicht sagen, dass derartige Prinzipien bislang besonders geschÃ¼tzt waren, allerdings hatte sich im Rahmen der GD (Ã¤hnlich wie im SVR) eine gewisse Perspektiven-Balance aus Mehrheits- und Minderheitsmeinungen zwischen den &quot;fÃ¼hrenden deutschen&quot; Wifo-Instituten eingespielt. Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass das DIW in 2005 von groÃŸen Teilen einer ganzen Abteilung (MakroÃ¶konomie) verlassen wurde und die Vielfalt an wirtschaftspolitischen Positionen seitdem rÃ¼cklÃ¤ufig ist. 
GrundsÃ¤tzlich ist nichts gegen eine Vielfalt von Beratungsanbietern einzuwenden, bislang - vor allem im Rahmen der so genannten Hartz-Reformen - sind kommerzielle Beratungsanbieter allerdings nicht durch eine besondere BerÃ¼cksichtigung wissenschaftlicher Standards hervorgetreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftswissenschaft ist eine politisierte Arena, in der MehrperspektivitÃ¤t und politische LÃ¶sungsvielfalt durch verschiedene wissenschaftlich generierte, belegte und getestete Beratungsergebnisse gesichert werden sollte (&#8220;audiatur et altera pars&#8221;). Zwar kann man nicht sagen, dass derartige Prinzipien bislang besonders geschÃ¼tzt waren, allerdings hatte sich im Rahmen der GD (Ã¤hnlich wie im SVR) eine gewisse Perspektiven-Balance aus Mehrheits- und Minderheitsmeinungen zwischen den &#8220;fÃ¼hrenden deutschen&#8221; Wifo-Instituten eingespielt. Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass das DIW in 2005 von groÃŸen Teilen einer ganzen Abteilung (MakroÃ¶konomie) verlassen wurde und die Vielfalt an wirtschaftspolitischen Positionen seitdem rÃ¼cklÃ¤ufig ist.<br />
GrundsÃ¤tzlich ist nichts gegen eine Vielfalt von Beratungsanbietern einzuwenden, bislang &#8211; vor allem im Rahmen der so genannten Hartz-Reformen &#8211; sind kommerzielle Beratungsanbieter allerdings nicht durch eine besondere BerÃ¼cksichtigung wissenschaftlicher Standards hervorgetreten.</p>
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		<title>By: Daniel Florian</title>
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		<dc:creator>Daniel Florian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2007 09:00:11 +0000</pubDate>
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		<description>Neben akademischen und advokatischen Instituten erscheint durch die freie Ausschreibung der FrÃ¼hjahrs- und Herbstgutachten (die von Nico Koppo GD genannte Gemeinschaftsdiagnose) ein dritter Typus von Forschungsinstituten auf der BÃ¼hne: die der kommerziellen Beratungsinstitute wie Prognos. Und warum sollten sich nicht etwa auch Unternehmensberatungen an der Ausschreibung beteiligen?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neben akademischen und advokatischen Instituten erscheint durch die freie Ausschreibung der FrÃ¼hjahrs- und Herbstgutachten (die von Nico Koppo GD genannte Gemeinschaftsdiagnose) ein dritter Typus von Forschungsinstituten auf der BÃ¼hne: die der kommerziellen Beratungsinstitute wie Prognos. Und warum sollten sich nicht etwa auch Unternehmensberatungen an der Ausschreibung beteiligen?!</p>
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		<title>By: Nico Koppo</title>
		<link>http://www.thinktankdirectory.org/blog/2007/05/17/benedikt-lang-netzwerkanalyse-deutscher-think-tanks/comment-page-1/#comment-140</link>
		<dc:creator>Nico Koppo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2007 11:15:42 +0000</pubDate>
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		<description>Benedikt Lang ist eine informative und hinsichtlich des gewÃ¤hlten Analysedesign eine durchaus innovative Arbeit gelungen. 
Bezogen auf die AktualitÃ¤t am Ã¤uÃŸersten Rand wÃ¤re seiner abschlieÃŸenden &quot;AnnÃ¤herungsthese&quot; hinzuzufÃ¼gen, dass die Bundesregierung dazu Ã¼bergeht, den &quot;Anpassungsprozess&quot; zw. akademischen und advokatischen Politikberatungsorganisationen qua Auschreibung ehemals vertraglich geregelter wissenschaftlicher Politikberatung voranzutreiben. Eine spannende Frage in diesem Zusammenhang scheint mir, ob dies zur Ausweitung der Bandbreite unterschiedlicher politischer Optionen oder zur Einengung potentiell verfÃ¼gbarer Politikalternativen beitrÃ¤gt (vgl. die Neuausschreibung der GD durch das BMWi ab Herbst 2007).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Benedikt Lang ist eine informative und hinsichtlich des gewÃ¤hlten Analysedesign eine durchaus innovative Arbeit gelungen.<br />
Bezogen auf die AktualitÃ¤t am Ã¤uÃŸersten Rand wÃ¤re seiner abschlieÃŸenden &#8220;AnnÃ¤herungsthese&#8221; hinzuzufÃ¼gen, dass die Bundesregierung dazu Ã¼bergeht, den &#8220;Anpassungsprozess&#8221; zw. akademischen und advokatischen Politikberatungsorganisationen qua Auschreibung ehemals vertraglich geregelter wissenschaftlicher Politikberatung voranzutreiben. Eine spannende Frage in diesem Zusammenhang scheint mir, ob dies zur Ausweitung der Bandbreite unterschiedlicher politischer Optionen oder zur Einengung potentiell verfÃ¼gbarer Politikalternativen beitrÃ¤gt (vgl. die Neuausschreibung der GD durch das BMWi ab Herbst 2007).</p>
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