“Die Presse”: “Europa ist (noch) kein Marktplatz für Ideen”

Anders als in den USA, wo circa 1.500 Denkfabriken arbeiten, beschäftigen sich nur etwa 150 der knapp 1.000 europäischen Denkfabriken mit transnationalen, europäischen Themen – meist wird nur in Nationalstaatsgrenzen gedacht. Warum dies so ist, wurde auf einer Konferenz der österreichischen Marshall-Plan-Stiftung diskutiert, über die Die Presse berichtet. Ein wichtiger Grund liege etwa darin, dass viele amerikanische Think Tanks zur Außenpolitik forschen – ein klassisches Politikfeld für Politikberater, das jedoch in der EU unterentwickelt ist. Bis Brüssel also wie Washington eine “riesige Freihandelszone für politische Ideen” ist, ist es noch ein weiter weg.

December 16th, 2006

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